Erotik liegt in der Luft – Teil 3

Entgegen aller Befürchtungen hatten sie sich nach ihrer gemeinsamen Eskapade sehr gut verstanden. Sicher, es gab eine kleine Verlegenheitspause in ihrem Umgang miteinander. Aber sie hatten das Thema ganz offen diskutiert und waren zu dem Schluss gekommen, einfach der Sache ihren Lauf zu lassen. Miriam solle so lange bei ihnen weiter wohnen, wie sie wollte und sie wollten sich keinerlei Zwänge unterwerfen, was den Sex betraf. Sie waren sich einig geworden, die Chance für Experimente zu nutzen, solange die Beziehung zwischen David und Lisa einerseits und ihre Freundschaftsbeziehung untereinander andererseits nicht infrage gestellt wurden.

Trotz aller Neuerungen kümmerte das den Alltag wenig, die Arbeit forderte unerbittlich ihren Tribut. So blieb vorerst keine Zeit für neue Erfahrungen oder Experimente. Sie gingen alle ihrem Job nach und trafen sich meist spät abends zum Essen und einem Glas Wein auf der Terrasse, auf einen neuen Anlauf zu dritt fehlte ihnen entweder der Mut oder die Entspannung. Zu Guter Letzt musste David auch noch auf eine mehrtägige Geschäftsreise. Er verabschiedete sich am späten Abend, bevor er zum Flughafen fuhr, von ’seien beiden‘ Frauen.

Im Eingang stand sein Koffer und er nahm Lisa in den Arm und küsste sie zärtlich. Miriam stand daneben.

„Pass auf dich auf, mein Schatz, ich vermisse dich schon jetzt“ sagte Lisa , als er sich von ihr löste.

„Ich bleib ja nur drei Tage weg, am Sonntag bin ich zurück“ erwiderte er und wollte nach seinen Koffer greifen.

„Hey, und was ist mit Miriam?“ empörte sich Lisa übertrieben.

„Genau, was ist mit mir? Bekomm ich keinen Abschiedskuss?“ hieb Miriam in die gleiche Kerbe.

Ohne Zögern und ohne jeden Kommentar nahm er sie in den Arm, sah ihr für einen kurzen Moment lang in die Augen und küsste sie dann genau so zärtlich und lange wie seine Frau.

„Entschuldige, ich wollte dich nicht übergehen, aber manchmal vergesse ich, dass ich ein Glückspilz bin“ sagte er grinsend und griff endgültig nach seinem Koffer.

„Macht’s gut ihr beiden!“ rief er auf dem Weg zum Wagen.

„Kann schon sein“ sagte Lisa lächelnd und so leise, dass er es nicht hören konnte und nahm Miriam in den Arm, als sie ihm in der Türe stehend nachsahen.

Sie schlossen die Haustüre als er weggefahren war und gingen ins Wohnzimmer.

„Es ist schon spät und ich muss morgen fit sein“ sagte Miriam, „Ich glaub, ich geh ins Bett.“

„Ich hasse es, wenn er weg ist, ich kann alleine einfach nicht so gut schlafen, als wenn er neben mir liegt“ maulte Lisa .

„Kann ich verstehen, das ging mir am Anfang auch so, als ich von Christian weg bin. Was war ich froh, dass ich bei Euch untergekommen bin. Ich glaub, alleine in einem Hotelzimmer oder so wär ich verrückt geworden“ stimmte ihr Miriam zu.

Für einen Moment sahen sie sich an und begannen gleichzeitig zu lachen. Ohne Worte hatten sie sich geeinigt, das Ehebett zu teilen.

„Aber brav sein, ich muss wirklich morgen fit sein“ sagte Miriam, „wenigstens heut Nacht“ fügte sie mit einem schelmische Grinsen hinzu. Nach einem kurzen Besuch im Bad gingen sie zu Bett. Lisa hatte bereits das Licht gelöscht und sie unterhielten sich im Halbdunkel des Schlafzimmers über das Erlebte der vergangenen Woche, Dinge aus dem Alltag und dem Berufsleben, Belanglosigkeiten vor dem Einschlafen.

Plötzlich kroch Miriam zu Lisa unter die Decke und kuschelte sich an sie.

„Ein wenig Körperkontakt brauch ich doch noch vor dem Einschlafen“ sagte sie mit bereits schläfriger Stimme.

„Mhm, stimmt, das tut gut“ sagte Lisa und nahm sie in den Arm. Eng aneinander geschmiegt und die angenehme Wärme ihrer Körper genießend schliefen sie schließlich ein.

Der nächste Morgen war Routine, ein ganz normaler Start in den Tag wie jeder andere. Mit dem kleinen Unterschied, dass beide neben einer Frau aufwachten und auch noch eng aneinander geschmiegt. Sie hatten beide recht eindeutige Träume gehabt und eigentlich wollten sie gar nicht aus dem Bett. Sie zögerten den Moment des Aufstehens so lange wie möglich hinaus. Der erste Guten-Morgen-Kuss war drauf und dran, auszuarten, Lisas Hand war unter Miriams Shirt gewandert und sie streichelte ihren Bauch. Schließlich lies ihnen der Radiowecker aber keine andere Wahl mehr und sie standen auf. Nach dem Duschen und einem kurzen Frühstück verließen sie gemeinsam das Haus und gingen zur Arbeit.

Am späten Nachmittag trafen sie sich in einem Café. Beide trugen sie einen kurzen, engen Rock, Miriam ein ärmelloses Stricktop und Lisa eine weiße Bluse. Lisa war als erste da und fand auch gleich einen Tisch zur Strasse hin. Zwei Tische weiter fiel ihr ein braungebrannter Macho auf, mit offenem Hemd und falschem Tigerzahn auf der Brust, der für ihren Geschmack eine Spur zu lässig auf seinem Stuhl fläzte. Er hatte ihr Eintreffen ebenfalls bemerkt und grinste unverschämt mit einem abschätzenden Blick zu ihr rüber. Lisa beschloss, ihn einfach zu ignorieren. Sie konnte diese Typen nicht leiden, die glaubten, eine Frau würde alleine vom Anblick einer sonnenbankgegrillten Männerbrust, womöglich noch rasiert, einfach dahinschmelzen.

Sie hatte sich gerade eine Highball bestellt, als auch Miriam eintraf. Sie umarmten sich und Miriam lies sich auf den Platz neben Lisa fallen. Sie war noch Einkaufen gewesen und stellte sie Taschen unter den Tisch.

Die beiden saßen schließlich in der Sonne und genossen den Beginn des Wochenendes, tranken Cocktails und unterhielten sich über alles und nichts.

Überrascht neigte Miriam plötzlich ihren Kopf zu Lisa und sagte mit gedämpfter Stimme „Hey, willst du mich anmachen? Ich finde, wir sollten warten, bis wir zu hause sind!“ Sie hatte gespürt, wie Lisa eine Hand auf ihrem Oberschenkel gelegt hatte.

„Eigentlich nicht, aber der Typ da drüben starrt uns schon die ganze Zeit an. Ich find ihn einfach ekelhaft“ antwortete sie mit ebenfalls gedämpfter Stimme und fügte noch hinzu „Ich hätte gute Lust, dem einen kleinen Denkzettel zu passen!“

„Hm, jetzt wo du’s sagst. Er ist mir auch schon aufgefallen. Scheußlich, solche plumpen Anmacher. Da ist es dann doch von Vorteil, mit einem Mann unterwegs zu sein. Obwohl, wenn ich deine Hand da so spüre, vielleicht brauchen wir gar keinen Mann.“ Sie grinste Lisa an.

„Genau das hatte ich im Sinn!“ erwiderte diese.

„Du willst im was vorspielen?“

„Na ja, so in der Richtung. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, dein Schenkel fühlt sich durchaus ganz gut an.“

Sie vermieden beide, zu ihm rüber zu sehen, damit ihr Spiel nicht zu schnell offensichtlich würde.

„Und was stellst du dir da so vor?“ wollte Miriam wissen.

„Wie meinst du das? Was ich mir vorstelle, wenn ich deinen Schenkel anfasse oder was ich mir für diesen Idioten vorstelle?“

Miriam grinste sie breit an und sie konnte fühlen, wie sich ihre Brustwarzen aufrichteten. Sicherlich konnte man die nun gut sehen durch das anschmiegsame, weiche Strickgewebe. „Ich hab den Typen gemeint“ antwortet sie und rückte ein wenig näher an Lisa heran.

„Na ja, ich weiß auch noch nicht so recht.“

In diesem Moment stand ihr verhinderter Held auf und verließ seine Tisch in ihr Richtung.

Miriam hatte es als erste bemerkt und ergriff sofort die Initiative.

„Aber ich weiß was“ sagte sie zu Lisa , legte ihre Hand auf deren Wange und zog das Gesicht der Freundin zu sich her. In dem Moment, in dem der Macho an ihre Tisch trat, trafen sich ihre Lippen und sie küssten sich leidenschaftlich. Der solarium-gebräunte blieb für einen kurzen Moment, als wäre er gegen eine Wand gelaufen, wie angewurzelt stehen dann drehte er sich auf dem Absatz herum und verließ fluchtartig mit hochrotem Kopf das Café. Als Miriam das sah, lösten sich ihre Lippen prustend von Lisa . Beide bogen sich vor Lachen und schadenfroh sahen sie dem Gockel nach, wie er die Straße entlang davon stürmte.

„Komm, lass und bezahlen“ sagte Lisa noch immer lachend.

„Der Spaß lässt das Wochenende so richtig gut anfangen. In dem Stile könnte es ruhig weitergehen.“ Als Antwort stand Miriam auf und sie verließen, nachdem sie bei einer grinsenden Bedienung bezahlt hatten, ebenfalls das Café. Sie beschlossen den Rest des Tages auf der Terrasse am Pool zu verbringen und nach einem kurzen, leichten Abendessen zogen sie sich um, besser gesagt, aus. Sie genossen, nur mit einem Bikinihöschen bekleidet, die Sonne des späten Nachmittags. Sie unterhielten sich noch immer lachend über den Macho aus dem Café, als es plötzlich an der Haustüre klingelte.

„Erwartest du noch jemanden,“ fragte Lisa , als sie sich erhob, im Vorbeigehen ihre weiße Bluse über die Schultern zog und in Richtung Türe ging.

„Eigentlich nicht“ antwortete sie und fügte in Gedanken noch hinzu ‚eigentlich wollte ich den Abend mit dir verbringen, ganz bestimmt nicht mit jemandem anderen‘.

Lisa war an der Türe angekommen und hielt mit einer Hand die Bluse zusammen, die Knöpfe hatte sie nicht geschlossen und öffnete die Haustüre einen Spalt. Erstaunt erkannte sie, wer da unerwartet stand, es war Christian.

„Darf ich reinkommen, oder willst du mich hier zu Tode starren?“ frage er.

„Äh, ..nein, …nein, ich meine, doch…quatsch, natürlich, komm rein. Wir sind hinten auf der Terrasse.“ Sagte sie sichtlich verdattert.

„Ist sie da?“ frage er kurz als er Lisa nach hinten folgte und ihr dabei genüsslich auf den Po blickte, der kaum durch das knappe Höschen verdeckt war.

„Ja, sie ist da. Sei bitte nett, ja?“ war Lisas etwas besorgte Erwiderung.

„Hallo“ war seine kurze und etwas unsichere Begrüßung, als er auf die Terrasse hinaus trat und Miriam sah, die aufgestanden war, als sie seine Stimme gehört hatte. Sie hatte sich ein Tuch umgelegt, weil sie nicht wollte, dass er sie nackt sah. Was allerdings nicht den gewünschten Effekt hatte, da das Tuch fast durchsichtig war und sie dadurch nur noch schöner und erotischer erschien.

„Hallo,“ erwiderte sie ebenso knapp „was willst du? Ich möchte dich nicht sehen! Kannst du das nicht akzeptieren?“

„Nein, eigentlich kann ich das nicht“ er war zu ihr getreten und sah ihr in die Augen. Sie konnte sehen, dass es ihm durchaus ernst war, er machte ihr nichts vor. Er tat ihr beinahe leid.

„Ich brauch noch Zeit“ sagte sie in etwas versöhnlicherem Ton „ich bin noch nicht soweit, lass mich bitte in Ruhe!“

„Aber ich brauche dich!“ Christian war ganz an sie herangetreten und wollte sie augenscheinlich in den Arm nehmen. Miriam wollte sich wegdrehen aber er hielt sie am Arm fest.

„Ich brauch dich aber nicht, jedenfalls noch nicht. Was du mir angetan hast, ist nicht so einfach vom Tisch zu wischen!“ Sie wollte sich aus seinem Griff befreien und dabei rutschte das Tuch immer mehr aus ihrer Hand, mit der sie es vor ihre Brust hielt. „Lass mich los, verdammt!“ Die Situation verwirrte sie immer mehr, eigentlich hatte sie sich sogar ein wenig gefreut, ihn zu sehen, aber jetzt ärgerte sie sich über sein blödes Verhalten. Andererseits ärgerte sie sich auch über sich selbst und dieses Tuch, das partue nicht bei ihr bleiben wollte. Sie hätte sich gerne souveräner verhalten, statt dessen stellte sie sich an wie eine Schülerin.

„Hör mal, das kannst du mit mir nicht machen“ Wut schwang in seiner Stimme mit und er hielt sie fester, je mehr sie versuchte, sich zu befreien. „Ich denke, du hast deine Rache gehabt und du hast mich lange genug schmoren lassen. Ich will, dass du, verdammt noch mal, wieder nach Hause kommst.“ Die letzten Worte hatte er beinahe schon geschrien.

„Du kannst mich mal“ Miriams Stimme hatte seiner nicht nachgestanden, das Tuch war nun vollends zu Boden gerutscht und in ihrer Wut scherte sie das nun auch nicht mehr. Christian allerdings scherte das sehr viel, wie angezogen starrte er auf ihre Brüste, die Warzen standen vor Erregung steil ab.

„Du bist ein verdammter Idiot!“ rief sie und versuchte, ihn weg zu stoßen, als sie das Ziel seiner Blicke erkannte.

„Jetzt hab ich aber die Schnauze voll!“ Er packte sie mit beiden Händen an ihren Schultern und begann sie zu schütteln.

Und dann rastete Miriam aus, – ohne jegliche Überlegung und ansatzlos holte sie mit der rechten Hand aus, ballte sie zu einer Faust und schlug mit all ihrer angestauten Wut und allem Schmerz, den er ihr zugefügt hatte und nun körperlich wieder antat, zu. Zuerst geschah nichts, beide starrten sich völlig überrascht an. Christian schien nicht zu begreifen, was eben geschehen war. Er regte sich nicht und starrte nur Miriam an. Sie sah abwechseln ihn und ihre schmerzende Hand an, und konnte nicht fassen, dass sie ihn eben mit voller Wucht geschlagen hatte. Plötzlich schwankte Christian, er verdrehte die Augen und wie in Zeitlupe fiel er wie ein gefällter Baum nach hinten. Er kippte einfach weg, zu seinem großen Glück hatten sich die beiden in ihrem Streit immer mehr dem Rand des Pools genähert und in genau den fiel er nun rücklings rein.

„Verdammt, ihr seit ja beide völlig durchgedreht!“ rief Lisa , die als erste aus ihrer Erstarrung erwachte. Sie lief zum Beckenrand und ohne Zögern sprang sie hinein. „Hilf mir und schlag keine Wurzeln, schließlich hast du ihn K.O.-geschlagen, jetzt hilf mir gefälligst, damit er nicht auch noch ersäuft!“ Sie zog Christian durch das Wasser zum Beckenrand und gemeinsam schafften sie ihn aus dem Wasser. Regungslos lag er auf dem Boden.

„Oh Gott, hab ich ihn umgebracht?“ Miriams Nerven begannen zu flattern.

„Quatsch, du hast in einfach flachgelegt, umgenietet, knock out, … wie beim Boxen. Da solltest du dich vielleicht mal umtun, du hast vielleicht einen Hammer. Er ist einfach ohnmächtig, das ist alles. Komm, wir schaffen ihn ins Schlafzimmer, hier auf dem Boden können wir ihn ja schlecht liegen lassen. Und klatsch nass ist er auch noch.“ Gemeinsam schafften sie Christian ins Schlafzimmer und zogen ihn aus. Sie legten ihn aus Bett und trockneten ihn mit einem Handtuch ab.

„Wenn er so schläft, ist er eigentlich ganz nett“ kicherte Miriam schon wieder frecher „Der bringt mich glatt um, wenn er wieder zu sich kommt.“

Erstaunt hielt Lisa inne „Hat er dich etwa geschlagen, als ihr noch zusammen ward?“

„Nein, natürlich nicht. Aber ich hab ihn ja auch noch nie umgehauen. Was machen wir denn jetzt, verflixt!“

„Anbinden!“

„Was?“

„Anbinden!“ wiederholte Lisa „Wir binden ihn fest, zumindest solange, bis klar ist, dass er nicht ausrastet!“ Ohne eine Antwort von Lisa abzuwarten, stand sie auf, zog einen Schieber der Kommode auf und entnahm ihm einige Seidenschals.

„Hier“ sagte sie und warf Lisa zwei davon zu „mach du seine Beine fest.“

„Ich glaub das nicht,“ sagte sie „ich glaub das einfach nicht.“ Sie musste dabei aber schon wieder grinsen, als sie Christians Beine an den Knöcheln am Bett festband.

Sie traten vom Bett zurück und betrachteten ihn, wie er gefesselt und splitternackt da lag.

„Sieht eigentlich ganz gut aus, findest du nicht?“ sagte Lisa .

„Mhm, eigentlich schon“ antwortete sie und sah Lisa dabei an „du aber auch!“

„Ich? Wieso ich?“ sie sah an sich hinab und erkannte den Grund für Miriams anzügliches Grinsen. Sie war mit ihrer Bluse ins Wasser gesprungen und nun klebte der nasse, durchsichtige Stoff an ihrer Haut, die Brustwarzen zeichneten sich in allen Einzelheiten ab. Unter Miriams Blick richteten sie sich langsam auf.

„Du kannst aber auch nur an das eine denken“ frotzelte sie Miriam und zog die nasse Bluse aus.

„Na hör mal, hier liegt mein nackter Mann auf dem Bett, da zieht meine beste Freundin ihre nasse, durchsichtige Bluse aus und ich soll nicht an das eine denken? Du bist gut! Die letzte Woche war ganz schön enthaltsam.“

Gerade wollte Lisa etwas erwidern, als von Bett her ein Stöhnen zu vernehmen war, Christian kam langsam wieder zu sich.

„Oh Mann, hat mich ein Pferd getreten oder was?“ Er öffnete die Augen, die aber noch ganz verdreht waren. „Was ist eigentlich passiert, kann mir das mal jemand erklären?“

Er versuchte den Kopf zu heben und sich dann auf zu richten, was ihm natürlich nicht gelang.

„He, was ist den das? Was soll das? Was ist hier überhaupt los?“

„Wir haben dich angebunden, damit du nicht noch mehr Blödsinn machst“ erklärte Miriam.

„Ich, Blödsinn? Wer hat mir denn eine gescheuert?“ erwiderte er „Was habt ihr vor?“

„Eigentlich gar nichts, nur sicherstellen, dass hier nichts außer Kontrolle gerät.“ mischte sich nun auch Lisa ein.

„Hier ist alles unter Kontrolle, ihr könnt mich losmachen. Und überhaupt, warum hab ich nichts an?“

„Du bist in den Pool gefallen und deine Klamotten sind nass, da haben wir dich ausgezogen, damit das Bett nicht nass wird.“

„Oh, sehr fürsorglich!“ war sein bissiger Kommentar.

Lisa grinste ihn nur an, dann ging sie zu Schrank. Sie holte sich eine kurze Short heraus und zog ihr nasses Höschen aus, lies es achtlos zu Boden fallen und wollte in die Short steigen. Ihr Blick blieb an Christian hängen, besser gesagt, an einem Teil von ihm.

„Oh ho, der Herr scheint wieder ganz bei Kräften zu sein. Gut, dass wir ihn angebunden haben.“

„Scheint mir auch so.“ sagte Miriam grinsend, als sie ebenfalls bemerkt hatte, dass anscheinend der Anblick der zwei fast nackten Frauen nicht spurlos an Christian vorüber gegangen war. Er war dabei, einen Harten zu bekommen, das Interesse der beiden schien das nur noch zu beschleunigen.

„He, das ist nicht fair!“ reklamierte er.

„Was ist nicht fair? Wir machen doch gar nichts“ sagte Miriam mit einer unverhohlenen Schadenfreude. Grinsend traten sie an das Bett und sahen zu, wie sich Christians Schwanz langsam aufrichtete und immer härter wurde.

„Was soll das, das ist mir peinlich. Ihr tut gerade so, als ob ihr noch nie meinen Schwanz gesehen hättet.“

„Ich schon, aber Lisa nicht“ sagte Miriam und im selben Moment liefe Lisa neben ihr feuerrot an. Von einem Moment auf den anderen hätte man eine Stecknadel zu Boden fallen hören können.

Miriam sah von Lisa zu Christian und dann wieder zu Lisa , ihre Augen waren zu schmalen Schlitzen geworden. „Gibt es da was, das ich wissen sollte?“ sagte sie scharf und sah wieder beide an.

„Nein“ sagte Christian sofort.

„Ja“ sagte Lisa im selben Moment.

Wieder ging ihr Blick von einem zum andern. „Was?“ fragte sie scharf und sah Lisa eindringlich an.

„Na ja,“ begann Lisa herumzustottern.

„Oh Mann,“ sagte Christian und verdrehte die Augen „das hat mir gerade noch gefehlt!“ Sein bestes Stück begann bereits an Haltung zu verlieren, was Miriam aus dem Augenwinkel heraus registrierte. Diese Tatsache alarmierte sie noch mehr, wie Lisas Gestotter.

„Was ’na ja‘, … raus mit der Sprache! Was geht hier vor, verdammt!“

„Also, weist du,… es….es…, er hat mir halt leid getan, …. und da… wie soll ich sagen… da hab ich… also, ähm… da hab ich halt… also, ich hab ihm halt ein wenig geholfen.“ Lisa war nun feuerrot im Gesicht und Christian hatte vollends jegliche Haltung verloren. Wäre er nicht ans Bett gefesselt gewesen, er wäre drunter verschwunden.

„Was genau verstehst du unter ‚geholfen‘ und komm nicht auf die Idee, mir einen Bären aufzubinden. Dass hier was faul ist, das sieht doch ein Blinder. Also …?“ Miriam, war nun mächtig in Fahrt und Lisa spürte, dass sie hier am besten mit der Wahrheit rausrückte, es war sowieso an der Zeit, dass sie die ganze Sache los wurde.

„Nun, neulich kam Christian hier an und war ziemlich fertig. Nun, wir haben geredet und irgendwie kamen wir auch auf des Thema Sex zu sprechen. Na ja, es war nicht zu übersehen, dass er da einen gewissen Mangel litt.“

„Mangel ist gut“ mischte sich Christian ein.

„Sei du ganz still, mein Lieber, von wegen Mangel!“ stellte ihn Miriam sofort ruhig und sah Lisa in Erwartung der restliche Geschichte an.

„Ja, und was soll ich sagen, … ich…hab’s.. ihm halt gemacht“

„Wie? Was gemacht? Ich will die ganze Geschichte hören!“ bohrte Miriam weiter nach. Es machte ihr zunehmend Spaß, die beiden so unter Kontrolle zu haben und sie wollte Lisa noch ein wenig mehr piesacken.

„Na was wohl, ich hab’s ihm gemacht, … eine Freundschaftsdienst, … einen Orgasmus. Er hatte einen Harten in der Hose und den hab ich wieder weich bekommen. Das war alles.“

„Wie ‚alles‘? Was habt ihr gemacht?“ Miriam konnte sich ganz gut vorstellen, was die beiden gemacht hatten. Sie kannte Christians Vorlieben und konnte sich an Zeiten erinnern, da sie selbst dafür gesorgt hatte, dass sein bestes Stück eine doppelte Metamorphose von weich nach hart und wieder zurück durchlaufen hatte.

„Er hat gar nichts gemacht. Ich hab ihm einen geblasen, mehr nicht.“

„Mehr nicht? Du bist gut. Da bin ich mal nicht da und schon läuft was hinter meinen Rücken.“ regte sich Miriam auf.

„Na, nun mal langsam! So ganz ohne bist du ja nun wohl aber auch nicht“ verteidigte sich Lisa „schließlich kann man dich ja auch nicht gerade als Kostverächterin bezeichnen. Ich kann mich da an einige Dinge erinnern… .“

„Der Vergleich hinkt, schließlich hab ich nichts heimlich gemacht!“ setzte Miriam dagegen. „Aber nun gut, es bestätigt mir, dass er einfach keine Beherrschung hat.“ Und nach einem kurzen Moment des Überlegens fügte sie mit einem Grinsen hinzu „Ich denke, er sollte dafür einen Denkzettel bekommen, damit er lernt, sich zu beherrschen.“ Sie sah Lisa grinsend an und fügte noch hinzu „Und du auch! Das wäre dann auch noch ausgleichende Gerechtigkeit.“

„Ich versteh nur Bahnhof, von was sprichst du?“ Lisa konnte ihr nicht folgen.

„Vielleicht erklärt mir mal jemand, was das ganze hier soll, das Gerede von Denkzettel und so. Losbinden wäre auch nicht schlecht“ begehrte Christian von seinem Bett her auf.

„Nun, mein Lieber, ich werde dir eine Lektion in Beherrschung erteilen, die du so schnell nicht vergisst!“ sie sah zu Lisa , die direkt neben ihr stand und ging eine letzten Schritt auf sie zu. „Und du bekommst deine Teil auch gleich ab dabei. Strafe muss sein, findest du nicht auch?“ Bei diesen Worten begann es in Miriams Augen begehrlich zu funkeln. Unsicher sah sie Lisa an, sie hatte immer noch keine Ahnung, was Miriam meinte.

„Was meinst du, ich versteh nicht“ sagte sie.

„Das will ich dir sagen“ flüsterte ihr Miriam zu und kam ihr dabei noch ein wenig näher. Sie fasste Lisa zärtlich bei den Hüften und ihr Brüste berührten sich leicht, als sie ihr ins Ohr flüsterte „Ich will, dass du es mir machst, hier vor Christian, ohne dass er mitmischen kann und ohne dass er selber kommen kann. Er soll zusehen und dabei ans Bett gebunden bleiben.“

Für einige Sekunden starrte sie Lisa an und ihre Blicke bohrten sich in einander ohne dass sie den Körperkontakt unterbrachen. Schließlich begann Lisa zu lächeln und legte ebenfalls die Hände auf die Hüfte der Freundin. Sie drehte sich zu Christian und sagte „Hm, mein Lieber, ich fürchte Miriam hat recht. Tut mir wirklich leid für dich, aber da kann man wohl nichts machen, sie hat uns in der Hand. Aber ich denke, so schlimm wird es wohl nicht werden, vielleicht hast du ja sogar ein wenig Spaß daran, vielleicht gefällt es dir ja sogar ganz gut.“

Christian sah die beiden Frauen, die da in einer immer enger werdenden Umarmung fast nackt vor dem Bett standen, unverständig an. „Ich versteh überhaupt nicht, was ihr meint“ sagte er nun doch etwas verunsichert „was habt ihr mit mir vor? So langsam find ich das Ganze nicht mehr so lustig.“

„Keine Sorge,“ sagte Lisa und schmiegte sich immer mehr an Miriam „das wirst du noch, da bin ich mir sicher.“

Sie beugte sich etwas nach vorn und küsst Miriam zärtlich auf die Schulter, zuerst auf den Armansatz und dann in einer Kette kleiner, kurzer Küsse immer näher zu ihrer Halsbeuge. Miriam schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken und genoss das neue Spiel. Sie konnte spüren, wie die Wärme in ihren Schoß zurück kehrte, die sie empfunden hatte, als sie gemeinsam Christian auf das Bett banden. Lisa küsste langsam ihren Hals entlang nach oben, bis sie ihr Ohr erreichte.

„Was habt ihr vor ihr zwei, ist euch kalt oder was?“ maulte Christian, der immer noch nicht begriffen hatte was hier ablief.

Lisa hatte Miriams Ohr erreicht und als sie es zärtlich mit der Zungenspitze streichelte, sagte Miriam mit deutlicher Erregung in der Stimme „Ganz im Gegenteil, Christian, mir jedenfalls ist es gerade sehr heiß.“ Und sie stöhnte leise auf, als Lisa an ihrem Ohrläppchen saugte und daran knabberte. Ihr Brustwarzen zogen sich zusammen und drückten in das weiche Fleisch der Brüste ihrer Freundin. Lisa leckte sie hinter dem Ohr und langsam zog sie eine feuchte Spur zurück den Hals hinab. Miriam streichelte sie über den Rücken und schließlich kämmten ihre Finger durch Lisas Haare. Sie führte ihr den Kopf, um ihre Zärtlichkeiten dahin zu lenken, wo sie sie spüren wollte. Lisa verstand und langsam küsste einen heißen Pfad hinab zu Miriams Brüsten. Miriam sah zu Christian und sie grinste ihn breit an, als sie sah, dass er nun nicht mehr an seinen Fesseln herumnörgelte, sondern buchstäblich mit wachsendem Interesse zusah, wie seine Frau von einer anderen Frau zärtlich geküsst und gestreichelt wurde. Sein Schwanz stand hart und aufgerichtet und seine Augen glänzten.

„Verdammt,“ sagte er mit rauer Stimme „das ist nicht fair, was ihr da macht!“ Aber Miriams Grinsen wurde nur noch breiter, zumindest für eine Moment, dann öffnete sie ihren Mund und ein stöhnte laut auf. Lisa hatte ihre Brustwarze zwischen ihre Lippen genommen und zu saugen begonnen.

„Sagt mal, seit wann macht ihr das schon? Seit ihr denn beide zum anderen Ufer geschwommen, oder was? Miriam, verdammt, sag was!“ Christian war völlig irritiert von dem Schauspiel, das ihm seine Frau und ihre gemeinsame Freundin boten.

„Das ist meine Rache, du Schuft. Warum soll ich es nicht auch mal mit einer Frau treiben, schließlich hast du da auch keine Hemmungen gehabt“ erwiderte Miriam „Uh…, und ich kann dich sogar ein wenig verstehen,“ und mehr an Lisa gewandt“ …das fühlt sich sehr gut an, was du da machst!“ Sie sah auf Lisa hinab, die leidenschaftlich ihre Brustwarzen leckte und küsste. Lisa unterbrach ihr Spiel und sah sie an, sie hob den Kopf, sah ihr in die Augen und in dem sie Miriam in die Arme nahm und zu sich herzog, küssten sich die beiden Frauen zum ersten Mal bewusst. Ihr Lippen fanden sich zu einem zärtlichen Kuss, zuerst war es nur eine scheue, zurückgehaltene Berührung und fast war es, als ob ein Funke zwischen ihnen übersprang. Dann aber konnten sie sich nicht mehr zurückhalten und ihre Lippen saugten sich förmlich aneinander fest. Miriam öffnete dem Drängen von Lisas Zunge nachgebend, den Mund und ihre Zungen begannen ein wildes Spiel.

„Mmm, das ist besser, als ich dache,“ sagte schließlich Lisa „und von Strafe kann überhaupt keine Rede sein, dazu gefällt es mir zu gut.“ Wieder fanden sich ihre Lippen und ihr Zungen tanzten ihren Tanz. Lisa drängte Miriam sanft zurück, bis diese schließlich eine Stuhlfläche gegen ihre Kniekehlen spürte und sich langsam setzte. Erwartungsvoll sah sie Lisa an, die vor ihr stehend ihr zulächelte. Christian hob den Kopf um ja nichts zu versäumen. Lisa ging vor Miriam langsam in die Knie und legte ihre Hände auf die Schenkel von Lisa . Auf Knien rutsche sie an die Freundin heran und Lisa öffnete die Beine, gegen die sie sich drängte. Lisa nahm Miriam wieder in die Arme, ihr Brüste rieben aneinander und sie küssten sich mit zunehmender Leidenschaft. Was beide sich nie hätten träumen lassen, traf nun doch ein, sie empfanden aller größte Lust, es mit einer Frau zu machen. Sie sehnten sich danach, sich gegenseitig zu berühren, zu spüren, sich Lust zu bereiten. Lisas Lippen glitten über Miriams Kinn hinab zu ihrem Hals und weiter zu ihren Brüsten. Miriam lehnte sich zurück, schloss die Augen und genoss die Liebkosungen.

Lisa küsste, leckte und knabberte abwechselnd die Brüste von Lisa , die Warzen wuchsen immer härter in ihrem Mund. Zuerst nahm sie auch ihre Hände zur Hilfe und massierte die vollen Rundungen ihrer Spielgefährtin. Dann aber ließ sie ihre Hände auf ausgedehnteren Wegen auf Wanderschaft gehen. Schließlich fanden sie einen unerwarteten Widerstand in Form des Höschenbundes von Miriams. Lisa ließ ihre Finger am Rand entlang hin und her gleiten bis Miriam auffordernd ein wenig das Becken anhob. Lisa verstand sofort und ließ ihre Daumen seitlich hinter den Bund gleiten. Langsam, um Miriam noch ein wenig auf die Folter zu spannen, zog sie das Höschen an Miriams Hüfte nach unten. Langsam, ganz langsam, und zuerst nur über die Hüften. Gleichzeitig legte sie eine heiße Spur Küsse von Miriams Brüsten hinab zu ihrem Bauch. Als Miriam spürte, wie das Höschen hinten langsam aus ihrer Spalte gezogen wurde, in die es gerutscht war, zog sie scharf die Luft ein und hob noch weiter den Po an. Lisa konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, sie zog das Höschen weiter hinunter und folgte dabei dem Rand mit ihren Lippen.

Miriam öffnete ihre Augen und sah provozierend zu Christian hinüber, der sie mit einem ungläubigen, aber genau so geilen Blick ansah.

„Na, macht dich das an? …..Mich macht es jedenfalls an!“ Lisa hatte das Höschen endlich bis zu Miriams Knöcheln hinabgezogen und es zur Seite geworfen. Bereitwillig und erwartungsvoll öffnete Miriam ihre Schenkel „Vielleicht schaust du zu und lernst was, sie macht das nämlich sehr gut.“ Sie rutschte noch ein wenig weiter vor auf dem Stuhl und lehnte sich mit weit gespreizten Schenkeln zurück.

„Ich glaub, ich spinne!“ Christian verstand die Welt nicht mehr „Was macht ihr da, wollt ihr mich in den Wahnsinn treiben, oder was? Macht mich, verdammt noch mal, endlich los!“ Christian war gleichzeitig verwirrt, unsicher und wütend. Dass ihn die beiden Frauen festgebunden hatten, verletzte schon seinen Stolz, dass er aber hier auch noch mit ansehen sollte, wie sie sich vergnügten und er dabei auch noch, zur Tatenlosigkeit verdammt, zusehen sollte, machte ihn wütend. Trotzdem, den beiden bei ihrem Spiel zuzusehen, machte ihn an, jedenfalls hatte er einen Ständer, der so hart war, dass es ihn schon fast schmerzte. Er hätte sonst was drum gegeben, bei den beiden mitzuspielen, aber sie ließen ihn ja nicht.

„Vergiss es, Christian, wenn ich dich da so sehe,“ Lisa hatte sich zu ihm umgedreht und deutete auf seinen Harten „dann denk ich, es ist besser, dich noch ein wenig angebunden zu lassen.“ Grinsend drehte sie sich wieder Miriam zu und sah sie an.

„Dann will ich mal meine Strafe antreten“ sagte sie zu Miriam und lächelte sie an. Sie legte ihr Hände auf Miriams Knie und lies sie die Schenkel entlang zu ihren Leisten gleiten. Sie konnte spüren, wie Miriams Muskeln unter ihren Berührungen zuckten und sich zusammenzogen.

Miriam atmete hörbar ein und aus, sie sah zu Christian und die Geilheit in seinen Augen steigerten ihre eigene Lust nur noch mehr. Es machte ihr Spaß, sich hier von Lisa verwöhnen zu lassen und dabei ihren zur Machtlosigkeit gezwungenen Mann aufs Bett gebunden zu sehen, die Dominanz, die sie in dieser Situation hatte, machte sie an. Sie hatte einen neuen Zug an ihrem Wesen entdeckt. Vor ihr beugte sich Lisa nach vorne und zu ihren Händen kamen nun auch ihre Lippen. Sie begann vom Knie aus einen heißen Weg einen Schenkel entlang nach oben zu küssen. Miriam spürte, wie sich ihre Spalte öffnete. Alles zog sich in ihrem Unterleib zusammen, das Blut schoss in ihre Schamlippen und ließ sie anschwellen. Sie spürte, wie ihre Säfte dazwischen zu laufen begannen. Alles dort unten sehnte sich nach Berührung. Sie hatte es noch nie mit einer Frau gemacht, es hatte sie in der Vergangenheit nicht mal zu einer Frau hingezogen. Jetzt wollte sie nur noch eines, dass Lisa sie so schnell als möglich leckte. Christian hatte sie durchaus schon mit der Zunge verwöhnt, aber Lisas Küsse waren zugleich weicher und heißer, sie ging gerade mit der Geschwindigkeit ab, um ihre Erregung immer weiter anzuheizen. Als Lisas Küsse ihre Leiste erreicht hatten, konnte sie den heißen Atem der Freundin fühlen. Lisa nahm nun auch ihre Zunge zur Hilfe und ließ sie neben der pochenden Spalte langsam die Beuge hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter gleiten.

Miriam hatte die Augen geschlossen und atmete immer heftiger, sie spreizte ihre Beine noch ein wenig mehr um Lisa genügend Platz zu geben.

„Ich… ich glaub, ich… schmelze!“ stöhnte sie.

Lisa wiederholte ihr Zungenspiel und bewegte sich immer näher an die nun tropfnassen Lippen von Miriam. Sie sog den Duft von ihrer Spalte in die Nase und genoss dieses Erlebnis. Auch sie hatte noch keinerlei Erfahrung mit anderen Frauen, aber schon ihr gemeinsames Spiel auf der Terrasse, und erst recht das zusammen mit David hatten sie auf den Gedanken gebracht, es bei nächster Gelegenheit einmal mit Miriam alleine zu probieren. Eigentlich hatte sie sich insgeheim vorgenommen, die Abwesenheit von David zu nutzen. Dass das Auftauchen von Christian zu einer ganz neuen Situation geführt hatte, machte die Sache nur noch interessanter. Sie hatte festgestellt, wie schnell Miriam die dominante Rolle angenommen hatte und wie schnell ihre Erregung dabei gestiegen war, auch ihre eigene. Das machte es ihr einfacher, die letzten Konventionen über Bord zu werfen und ihrer Lust zu folgen, schließlich wurde sie ja von Miriam ‚gezwungen‘, es ihr zu machen.

Genau bei diesem Gedanken berührte ihre Zunge zum ersten Mal den Rand von Miriams äußeren Schamlippen, sie hinterließ eine feuchte Spur in den Haaren. Dabei beschloss sie, sich beim nächsten Duschen die Haare zu rasieren.

„Ohh …, Lisa … leck mich …endlich … oder ich muss es mir selbst machen. …Ich… halts nicht mehr länger aus…“

Unerbittlich spannte Lisa Miriam aber weiter auf die Folter, sie ließ ihre Zunge in kleinen kreisförmigen Bewegungen den äußeren Rand der Lippen massieren und umrundete Miriams Spalte abermals ohne sie näher am Zentrum zu berühren. Miriam stöhnte jetzt hemmungslos und ihr Becken drängte sich ihr entgegen. Als ihre Zunge wieder am oberen Ende angekommen war, nahm sie einen Finger zur Hilfe und begann den nassen Damm von Miriam zu massieren. Sie folgte der Nässespur weiter nach unten und erreichte Miriams Anus. Mit zarten, kreisförmigen Bewegungen ließ sie ihre Fingerkuppe auf den nassen Hautfalten über dem Schließmuskel gleiten ohne Druck auszuüben. Gleichzeitig öffnete sie ihren Mund und knabberte zart mit den Zähnen an Miriams Lippen. Der Kontrast zwischen weicher Berührung ihres Fingers und harter Berührung ihrer Zähne ließen Miriams Säfte nur noch stärker fließen, ihre Hand war bereits nass davon.

„Bitte Lisa , mach was…. ich halt es nicht mehr aus“ keuchte Miriam, legte eine Hand auf Lisas Hinterkopf zwischen ihren Beinen und versuchte die Freundin nun mit sanfter Gewalt zu dirigieren.

Gleichzeitig übte Lisa mehr Druck auf den Anus aus und setzte ihre Zungenspitze an das untere Ende von Miriams Spalte.

„Jaah, …weiter… mach … schon“ stöhnte diese sofort laut auf.

Lisa verstärke den Druck ihre Fingers noch mehr und schließlich öffnete sich der Schließmuskel und ihr Finger glitt in der Nässe ein kleines Stück in Miriams Hintern hinein. Gleichzeitig bewegte sie ihre Zunge ein ebenso kleines Stück in der Spalte nach oben. Miriam konnte nur noch mit Keuchen und Stöhnen quittieren, wie sehr ihr dieses Spiel gefiel. Sie hatte ihre Finger fest in die Haare von Lisa gewühlt und dirigierte sie weiter, drückte ihren Kopf gegen ihre Spalte. Mit jedem Millimeter, den Lisas Zunge nach oben glitt, drang ihr Finger weiter in den Po von Miriam ein. Als sie die Mitte der Spalte erreicht hatte, drehte sie die Bewegung um und glitt wieder zurück, ebenso zog sie den Finger wieder fast ganz heraus. Sie wiederholte dieses Spiel einige Male und glitt dabei immer ein kleines Stück weiter nach oben und mit dem Finger tiefer hinein. Miriam keuchte und stöhnte, sie wand sich unter Lisas Zunge und versuchte sich so zu bewegen, dass sie sie endlich an ihrer Knospe spürte. Lisa beschleunigte ihren Rhythmus und ihre Zunge glitt immer schneller die Spalte entlang. Sie sog die Lippen zwischen ihre Zähne und saugte daran. Schließlich öffnete sie ihren Mund so weit wie möglich und bedeckte Miriams Spalte damit, sie saugte daran und verstärkte damit das Empfinden von Miriam, bevor sie sich nun ganz der Knospe widmete. Zuerst umkreiste sie die schützende Haut darüber, dann zog sie diese zurück um direkt an der Knospe zu lecken. Dabei fickte sie Miriams Anus immer noch mit ihrem Zeigefinger. Miriam stieß immer höhere Laute der Lust aus. Als Lisa feststellte, dass Miriam auf ihren Orgasmus zusteuerte, nahm sie ihren Daumen zur Hilfe und ließ ihn in Miriams Spalte gleiten.

„Huuuh … ich….kanns …. uhhh ….. spüren … ich … bin … gleich…soweit.“ Hatte sich Lisa bisher noch zurück gehalten, um Miriams Lust so weit wie möglich zu steigern, so verstärkte sie nun Druck und Tempo, sie wollte Miriam kommen sehen. Miriam merkte das und das machte sie nur noch mehr an, sie verging fast vor Begehren und Lust. Immer schneller leckte und saugte Lisa an Miriams Knospe und immer schneller bewegten sich die beiden Finger in den Höhlen und rieben die dünne Membran dazwischen.

„Oh …“ stieß Miriam hervor „oh … jaahh … es .. es… kommt … jaahhh … jaahh …jahh … Oh Ja … mit einem lauten Schrei kam Miriam. Woge um Woge raste durch ihren Körper, alles war angespannt und Lisa hatte Mühe, Luft zu bekommen, weil Miriam ihren Kopf, so fest sie konnte, zwischen ihre Schenkel auf ihre Spalte presste. Als die Zuckungen langsam abebbten, verlangsamte auch Lisa ihre Bewegungen und glitt nur noch liebkosend mit ihrer Zunge durch die Spalte und mit den Fingern ein und aus. Schließlich löste sie ihr Gesicht vom Geschlecht der Freundin und sah sie an. Miriam hatte immer noch die Augen geschlossen und den Mund geöffnet, sie atmete noch immer schwer. Als sie Lisas Kopf nicht mehr zwischen ihren Beinen spürte, sah sie nach unten und lächelte Lisa glücklich an, immer noch die Finger in sich.

„Das war der beste Orgasmus meines Lebens,“ sagte sie „etwas besseres hab ich noch nie erlebt!“

„Freut mich zu hören, anscheinend bin ich ein Naturtalent“ erwiderte Lisa und zog langsam ihre Finger aus Miriam, die das mit einem Seufzer quittierte.

„Du warst ja ganz schon aufgedreht“ sagte Lisa , als sie aufstand, ein Tuch aus der Kommode nahm und sich die Hände abwischte. Dabei sah sie auch Christian auf dem Bett, den sie beide bei ihrem Spiel ganz vergessen hatten.

„Oh, du bist ja auch noch da. Irgendwie warn wir ein wenig abgelenkt, da haben wir dich doch glatt vergessen“ sagte Lisa süffisant.

Miriam setzt sich auf und sah zu Christian hinüber, der sie mit ungläubigen Augen sprachlos anstarrte. Er konnte immer noch nicht begreifen, was er eben miterlebt hatte.

„Hast du was dazu gelernt?“ fragte sie ihn fast trotzig, weil sie einen versteckten Vorwurf in seinem Blick zu erkennen glaubte.

„Macht ihr das öfters?“ fragte er seine Frau mit belegter Stimme und räusperte sich.

„Nein, eigentlich war das heute das erste Mal“ mischte sich Lisa ein „aber ich hab den Eindruck, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Ich hab dir ja gesagt, du sollst lieb zu ihr sein.“ und mit einem Blick zu Miriam fügte sie noch hinzu „Außerdem will ich das auch mal genießen.“

„Was macht ihr jetzt mit mir“ wollte Christian wissen, er war deutlich kleinlauter geworden und stellte keine Forderungen mehr. Sein Schwanz stand allerdings immer noch wie eine Eins.

„Gute Frage!“ sagte Miriam und nach einem kurzen Zögern sagte sie mit dem gespielt, strengen Unterton in der Stimme „Eigentlich hat erst Lisa ihre Strafe abbekommen. Sie hat es mir gemacht und ist jetzt selbst bestimmt so scharf wie du.“ Sie sah Christian kurz nachdenklich an, plötzlich erhellte sich ihre Miene und ein Lächeln, schließlich ein breites Grinsen, zog auf ihr Gesicht „Ich sehe ja ein, dass wir dich so nicht auf die Straße schicken können. Geil wie du bist, fällst du über die nächst beste Frau her. Ich hab da eine Idee!“ sie sah zu Lisa hinüber, die an der Kommode lehnte und verstohlen auf Christians Steifen sah.

Miriam hatte recht, sie war scharf, es hatte sie unheimlich angemacht, Miriam zu lecken, es war viel besser gewesen, als sie es sich hätte vorstellen können. Jetzt hätte sie auch gerne ein wenig Entspannung gehabt und Christians harter Schwanz sah zu einladend aus, zudem, wie er da angebunden und ausgeliefert auf dem Bett lag.

„Was meinst du, wir haben ihm doch eben eine erstklassige Show geboten. Ist es da nicht einfach nur gerecht, dass er uns nun auch eine liefert?“

„Eine Show liefern? Wie soll das denn aussehen?“ Lisa hatte keine Ahnung, worauf Miriam hinaus wollte.

Miriam war aber bereits aufgestanden und machte sich an Christians rechtem Handgelenk zu schaffen, besser gesagt an der Fessel. Schließlich hatte sie ihn losgebunden und als er sie erwartungsvoll ansah, sagte sie „Nein, nein, nur diese Hand. Die andere bleibt so, wie sie ist. Und komm nicht auf die Idee, dich selbst loszumachen!“

„Und was soll das nun?“ er hatte ebenfalls keinen Schimmer, was Miriam vor hatte.

„Mach es dir!“ sagte sie knapp und setzte sich wieder auf den Stuhl dem Bett gegenüber.

„Hä?“ Christian riss die Augen ungläubig auf.

„Mach es dir und du kannst wieder gehen. Wir wollen auch was sehen!“ sagte Miriam bestimmt, Lisa grinste bereits breit und mit aufkeimender Lust. Sie hatte David schon das eine oder andere Mal zugesehen und es hatte ihr immer Spaß gemacht.

„Du willst, dass ich es mir hier mache und ihr seht mir dabei zu?“

„Genau!“

„Aber … ich meine … das hab ich noch nie gemacht“ stotterte Christian ein wenig verlegen herum und sah von der einen zu anderen.

„Kannst du erzählen, wem du willst, ich glaube es nicht. Du hast es dir garantiert schon selbst gemacht!“ beharrte Miriam.

„Ja …. natürlich, … aber .. eh … nicht, wenn mir jemand dabei zusieht“ er hatte immer noch die Hoffnung, aus der Sache so heraus zu kommen.

„Na und, es gibt immer ein erstes Mal. Ich hab dir ja schließlich auch noch nie zugesehen und ich muss sagen, es hat mich schon immer interessiert, wie eine Mann es sich macht.“ Miriam blieb so hart wie Christians Schwanz „Also …?“

Er sah seine Frau an und erkannte, dass er keine Chance hatte, sie würde nicht nachgeben. Christian sah zu Lisa , die immer noch regungslos mit verschränkten Armen an der Kommode lehnte, und las die Aufforderung in ihren Augen. Aber nicht nur die, er sah auch, dass sie mindestens so heiß war, wie er selbst. Den beiden zuzusehen, hatte ihn mehr angemacht, als er jemals zugeben würde. Im Grunde war heute eine streng gehüteter Wunsch in Erfüllung gegangen, wenn auch die Randbedingungen nicht gerade so gewesen waren, wie er es sich vorgestellt hatte. Er sah Lisa immer noch unschlüssig in die Augen und dann bewegte sie sich plötzlich.

Lisa setzte sich mit nacktem Hintern auf die Kommode und lehnte sich an die Wand. „Was ist nun, Christian? Nimm ihn, zeig uns, wie du es machst. Vielleicht können wir auch was lernen“ sagte sie und ihre rechte Hand stricht an der Innenseite ihrer Schenkel entlang. Gebannt sah sie ihn an.

Christian hatte das Signal verstanden, sie wollte ihn sehen und es sich dabei ebenfalls selbst machen. Der Gedanke, dass ein zweiter, heimlicher Wunsch in Erfüllung gehen könnte, erregte ihn so sehr, dass er alle Bedanken fahren ließ. Seine frei Hand glitt zu seinem pochenden Schwanz und er griff ihr direkt an der Wurzel.

Lisa stellte ein Bein auf den Rand der Kommode hoch und ihre Hand verschwand dazwischen. Da die Kommode dem Bett gegenüber stand, hatte Christian den besten Aus- beziehungsweise Einblick. Lisa streichelte langsam ihre Spalte auf und ab und sah dabei die ganze Zeit Christians Hand zu.

Christian massierte in kurzen Bewegungen mit Daumen und Zeigefinger die Wurzel seines Schaftes, die anderen drei Finger hatte er an seinen Nüssen, die bereits zu ziehen begannen. Lange würde er nicht brauchen, aber er wollte das neue Spiel mit Lisa auskosten, so gut es ging. Ein kurzer Seitenblick zeigte ihm, dass sich Miriam nicht weiter beteiligen würde, sie sah in lächelnd an und für einen kurzen Moment hatte er den Eindruck, dass sie ihm verzeihen hatte. Vielleicht würde sie ihr Spiel noch eine Weile spielen, aber er glaubte durch dieses Lächeln an einen guten Ausgang der Sache. Warum sollte er also dieses Spiel nicht auch genießen. Den Blick zurück auf Lisa gewendet streichelte er nun länger an seinem Schwanz entlang auf und ab. Langsam kam er in Fahrt und auch Lisa hatte anscheinend nicht vor, die Sache unnötig in die Länge zu ziehen.

Fasziniert und gebannt sah Lisa auf Christians Hand, wie er sich selbst streichelte. Offensichtlich hatte er schnell seine Bedenken verloren, denn die Geilheit in seinem Gesichtsausdruck sprach eine eindeutige Sprache. Sie ließ ihre Finger gleichmäßig um und über ihre Knospe kreisen. Dabei vermied sie, sich zu sehr zu reizen, weil sie vom Spiel mit Miriam so erregt war, dass sie zu schnell gekommen wäre. Sie wollte aber zusammen mit Christian kommen, schon als kleiner Seitenhieb auf Miriam, weil sie sie so ‚unterdrückt‘ hatte. Sie achtete nun genau auf Christians Bewegungen und langsam fanden sie eine gemeinsamen Rhythmus. Ihr Atem ging bereits schneller und ihr Herz klopfte rasend schnell in ihrer Brust.

Christian hatte mit einer kräftigen Bewegung die Vorhaut zurückgezogen, ein tolles Gefühl beim ersten Mal, das er immer besonders genoss. Schließlich aber nahm er den Rhythmus von Lisa an und er wollte gemeinsam mit ihr kommen. Es waren bereits die ersten kristallklaren Tropfen an der kleinen Spalte in der Spitze seines Schwanzes hervorgetreten und die Vorhaut glitt dadurch um so leichter über die dunkelrot glänzende Spitze.

Lisa vermied nun nicht mehr den direkten Kontakt mit ihrer Knospe, im Gegenteil mit kräftiger Bewegungen massierte sie sie. Ihr Atem ging immer schneller und immer öfter stöhnte sie spitz auf, die Augen in den von Christian geheftet. Sie hatte nicht mehr weit, bis sie kommen würde, egal, ob zusammen mit ihm oder nicht.

Er beschleunigte seine Bewegungen und konzentrierte sich mehr auf seine Schwanzspitze, dabei verstärkte er noch ein wenig den Druck und das Ziehen aus seinen Nüssen signalisierte ihm den nahenden Orgasmus. Sein Atem ging stoßweise und keuchend.

Immer schneller streichelten sich die beiden und sie stöhnten immer heftiger. Bis Christian plötzlich in seiner Bewegung innehielt und sein Becken anhob, seine ganzen Bauchmuskeln waren angespannt und sein Gesicht vor Konzentration und Anspannung verzerrt. Er keuchte laut auf und mit einem kurzen, fragenden Blick zu Lisa kam er. In hohem Bogen spritzte der erste Strahl seines Saftes aus seinem Schwanz und landete irgendwo neben dem Bett. Er hatte die Augen geschlossen und stöhnte laut auf als der zweite Schwall kam, dabei drückte und streichelte er weiter seinen Schwanz.

Noch bevor der dritte Schwall kam lies ihn ein lauter Lustschrei die Augen öffnen. Lisa kam ebenfalls. Sie hatte wie gebannt zugesehen, wie sein Samen aus ihm herausschoss. Das Bild hatte sie so erregt, dass auch sie kam. Sie presste ihre Finger halb in halb auf ihre Spalte und die Knospe und wand sich auf der schmalen Kommode, beinahe wäre sie dabei herunter gefallen. Sie krümmte sich unter den Zuckungen ihrer Muskeln und Welle um Welle raste durch ihren Körper.

Schließlich ebbten die Wellen und Zuckungen ab und die beiden kamen langsam wieder zu Atem.

Miriam sah sie grinsend an „Na, so schwer war das ja nun nicht. Jedenfalls hat es nicht danach ausgesehen“ war ihr Kommentar als sie aufstand und zur Tür ging. „Ich geh duschen“ sagte sie noch, bereits halb aus dem Zimmer, so als ob sie keine weiteren Erwiderungen hören wollte.

Die beiden zurückgebliebenen sahen ihr nach und dann sich gegenseitig an.

„Kannst du mich jetzt losmachen?“ fragte Christian noch ein wenig außer Atem und ebenso verlegen.

„Klar“ sagte Lisa grinsend und stieg von der Kommode herab. Sie wischte sich abermals die Hände ab, als sie zu ihm ging. Sie band seine Hand los und reichte ihm das Tuch, dann befreite sie auch seine Beine. Sie setzte sich neben ihn aufs Bett und sah ihm zu, wie er sich säuberte.

„So hast du dir deinen Besuch hier wohl nicht vorgestellt, was?“

„Na ja, eigentlich nicht“ antwortete er ebenfalls grinsend „eigentlich ganz und gar nicht. Ich bin mir nur noch nicht schlüssig, ob das jetzt besser oder schlechter war.“

„Für mich war es gut, sehr gut sogar.“ Lisa sah ihm in die Augen „Vielleicht denkst du mal über das eine oder andere nach was hier gelaufen ist, nicht nur in Punkto Sex. Auch wie deine Einstellung Miriam gegenüber ist. Sie hat es verdient, gut behandelt zu werden. Sie ist ein freier Mensch und sie wird nur aus freien Stücken zu dir zurück kehren. Sie will es, glaub ich, aber du musst ihr auch die Chance dazu geben. Gib euch beiden eine Chance“ und nach einer kleinen Pause „und noch ein wenig Zeit!“

„Du meinst, ich soll jetzt gehen?“

„Ja, ich denke es ist besser so für heut. Wie gesagt, gib ihr und euch noch ein wenig Zeit.“ Lisa stand auf und ging zum Schrank, öffnete eine Türe und kramte darin herum. Christian sah ihr dabei zu und bewunderte ihr Hinterteil. Als sie sich vorbeugte, um etwas aus dem untersten Fach zu nehmen, blitzte ihre noch immer nasse Spalte zwischen ihren Pobacken auf. Sein Schwanz begann bereits wieder, schwache Resonanzsignale auszusenden. Lisa kam zurück und gab ihm einen Stapel Wäsche.

„Hier, die sind von David, deine sind ja noch nass. Bring sie einfach bei Gelegenheit zurück.“ Beim zweiten Satz grinste sie ihn an und es blitze aus ihren Augenwinkeln.

„Gute Idee“ erwiderte er ebenfalls grinsend und meinte damit nicht nur, dass sie ihn trockene Bekleidung gegeben hatte. Er stand auf und zog sich an. Lisa hatte sich eine Bluse übergeworfen und begleitete ihn den Flur entlang zur Haustüre. Aus dem Bad, an dem sie vorüber kamen, hörte man das Wasser der Dusche rauschen, sonst nichts.

Kurz vor der Haustüre hielt Lisa Christian am Arm und blieb stehen, so wie sie angezogen war, konnte sie ihn nicht vor die Türe bringen.

„Hör mal, es hat sich einiges getan und geändert, Miriam hat sich geändert, auch wir, David und ich, haben uns geändert durch diese ganze Geschichte. Etwas davon hast du ja heute gesehen.“ Dabei wurde sie beinahe ein wenig rot im Gesicht „Aber ich glaube, es kann alles gut werden, wenn wir uns die Zeit dazu lassen, vielleicht sogar besser wie vorher“ sie sah ihn ernst an. Christian sah ihr direkt und eindringlich in die Augen, schließlich lächelte er sie an, nickte mit dem Kopf, gab ihr einen Kuss auf die Wange und ohne weitere Worte ging er.